PostHeaderIcon BIONIERE Blogg

PostHeaderIcon Weg mit den "Schweine-Batterien"

 

“Ich will, dass unser Schnitzel österreichisch bleibt.” rechtfertigt Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich das LEBENSLÄNGLICHE 190 x 65 cm-Gefängnis unserer Zuchtsauen. Das kann er auch ohne Tierquälerei haben, denn vier fünftel der Bevölkerung lehnen wie berichtet die Kastenstände ab.

Er braucht bloß dafür sorgen, dass die künftig freier gehaltenen Schweine auch nur mehr gentechnikfreies Futter bekommen. Und dass Fleischwaren, die von diesen “glücklichen Schweinen” stammen, mit den staatlichen Gütezeichen “tierschutzgerecht” und “gentechnikfrei” ausgezeichnet werden – die Gesundheitsminister Alois Stöger schon lange fordert.

Ich bin sicher, dass die meisten Konsumenten für so ausgezeichnetes Schweinefleisch aus Österreich gerne für das Kilo ein, zwei Euro mehr zahlen würden. Im Sinne des “Feinkostladen Österreich” könnten wir damit sogar einen neuen Exportschlager kreieren: “tierschutzgerecht & gentechnikfrei”!

Kary Nowak, Wien - Die ganze Woche 5.10.2011 Seite 3

 

PostHeaderIcon Offener Brief an LK-Präsident G. Wlodkowski

Sehr geehrter Herr Präsident!

In der gestrigen Landwirtschaftskammer-Aussendung über staatliche Gütezeichen für Lebensmittel, die bezeichnenderweise als erstes vom “Chemiereport” zitiert wurde, meinten Sie, dass wir kein Gütezeichengesetz bräuchten, “sondern (bloß) eine konsequente und verständliche Anwendung des Täuschungsschutzes.” Ferner betonten Sie, dass wir ja bereits ”ein staatliches Gütezeichen für Lebensmittel” hätten, “nämlich das AMA-Gütesiegel.”

Dem ist Folgendes entgegenzuhalten:

Erstens ist das, seit eineinhalb Jahren im Landwirtschaftsministerium schlummernde Gütezeichengesetz nicht Ihre “Privatspielwiese”, sondern primär Sache der Fachminister Berlakovich, Hundstorfer, Mitterlehner und Stöger, welche die Regierungsvorlage zu erstellen hatten und anschließend jene der gewählten Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat.

Zweitens kann von einer “konsequenten und verständliche Anwendung des Täuschungsschutzes” keine Rede sein, wenn Sie dafür das AMA-Gütesiegel als “allein seligmachendes Heilmittel” nennen. Denn 93 % der Österreicher wollen keine Gentechnik im Essen, auch nicht über den Umweg von Hühnern, Schweinen und Rindern, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden. Und 75 % der Konsumenten glauben, wie eine Umfrage der BIONIERE ergab, dass Fleischwaren mit AMA-Gütesiegel gentechnikfrei wären, was sie aber nicht sind.

Dass “Schweinefleisch aus GVO-Sojaschrotfütterung laut EU-Definition nicht zu kennzeichnen” ist, ändert daran gar nichts. So lange 75 % der Österreicher (aufgrund der irreführenden Werbung) glauben, mit dem AMA-Gütesiegel gleichzeitig auch gentechnikfreie Fleischwaren einzukaufen, ist das was Sie Ihrer Aussendung propagieren, bewusste Konsumententäuschung!

Und kommen Sie jetzt bitte nicht wieder mit der alten Leier, dass jene, die auf Gentechnikfreiheit Wert legen, halt biologische Fleischwaren kaufen oder auf das unscheinbare, grüne Logo der Arge Gentechnikfrei schauen sollen. Denn dieses private Zeichen ist zwar löblich, wird aber niemals auch nur annähernd das gleiche Gewicht wie ein staatliches Gütezeichen haben. Und biologische Fleischwaren können sich vielleicht Leute wie Sie leisten, aber eine einfache Arbeiterfamilie nicht. Es sei denn, sie halbiert ihren Fleischkonsum. Wäre Ihnen das lieber?

Statt weiterhin auf Konsumententäuschung zu setzen und das beschlussfertige Gütezeichengesetz zu blockieren, sollten Sie daher Ihren beachtlichen Einfluss lieber dafür einsetzen, dass jene österreichischen Bauern, die schon jetzt Pionierarbeit für die Gentechnikfreiheit Österreichs leisten, bessere Preise für ihre besseren Produkte oder eine andere Form der Belohnung bekommen. Denn dafür wurden Sie ja schließlich gewählt, oder?

Wenn sich Österreich Jahr für Jahr 40 Millionen Euro für die Förderung der Atomlobby (EURATOM) leisten kann, dann werden doch wohl auch noch 20 Millionen Euro für die Gentechnikfreiheit drinnen sein. Kämpfen Sie für Ihre Bauern und holen Sie sich diese Millionen! Dann lassen wir Sie in Frieden, und Sie können sich wieder anderen Themen zuwenden. Andernfalls werden wir so lange keine Ruhe gehen, bis Österreich 100 % gentechnikfrei ist.

Karl Nowak, Präsident
BIONIERE Österreichs
Mobil 0699 1303 3030
www.bioniere.org

Anmerkung: Sollten Sie Bedarf an wissenschaftlichen Studien haben, die hieb- und stichfest beweisen, dass das Fleisch von GVO-gefütterten Tieren Reste von GVO und Gentechnik-Gift enthalten kann, sind wir Ihnen und Ihren MitarbeiterInnen gerne behilflich.

 

PostHeaderIcon Marshall-Plan für Europa!

Dr. Georg Wailand forderte in seinem “Apropos” am Samstag einen Marshall-Plan für die Griechen. Und das wäre zweifellos besser als all das “Rettungsgemurkse” der EU-Granden und des Währungsfonds. Doch es wäre bei weitem nicht genug – und WER vergibt die Kredite an die Klein- und Mittelbetriebe?

Die Schulden der Griechen sind ja nur die Spitze des Schuldengebirges der PIIGS und ALLER anderen Staaten Europas. Ohne hohes Wirtschaftswachstum oder hohe Inflation kommen wir da nie wieder raus. Denn die gierigen Banken vergeben keine günstigen Kredite an Klein- und Mittelbetriebe ohne dreifache Sicherheit.

Was wir brauchen, ist eine wirklich zündende Idee – und die gibt es! Sie wurde aber noch niemals von einer großen Zeitung auch nur erwähnt: Die Regierungen nehmen ihr verfassungsmäßiges Recht in Anspruch und bringen neben dem Euro ein zinsfreies Zweitgeld (Schilling, DM, Lira, etc.) in Umlauf!

Nur damit könnten die Staaten ihre Wirtschaft wieder nachhaltig ankurbeln und bei gleichzeitigen Reformen ihre Schuldenberge abbauen. Alles andere wäre nur ein Aufschub bis zum unvermeidlichen Crash. Ich bin gespannt, ob sich die “Krone” als erstes Massenmedium Europas traut, diese “Idee” zu veröffentlichen.

Kary Nowak, Wien - am 25.06.2011 an die Kronen Zeitung gesendet

Keiner soll später sagen, er hätte nichts gewusst.

 

PostHeaderIcon Die Öko-Lüge der Regierung

Atomstrom statt Solarenergie!
Wir haben Milliarden für die Banken. Wir haben Milliarden für Griechenland, Irland und Portugal. Wir haben Milliarden für Tunnelgräber, CO2-Verschmutzungsrechte und vieles andere mehr. Doch für den Weg aus der gefährlichen und unwirtschaftlichen Atomkraft haben wir nicht einmal ein “Butterbrot” übrig.

Wie gut, dass es auch Menschen gibt, die sich weder auf die EU noch auf unsere Politiker verlassen, wie Heini Staudinger von der Waldviertler Schuhwerkstatt, Gerhard Zoubek vom Biohof ADAMAH und Johannes Gutmann vom “Sonnentor”. Denn die drei haben sich gemeinsam mit ihren Kunden vom Atomstrom bereits befreit.

Die ADAMAH Kunden bekommen für ihre “Sonnenstrom-Beteiligung” wertgesicherte Lebensmittelgutscheine, die anderen Kunden ähnliches. Hätten wir nur eine Hand voll Politiker wie die drei, wäre Österreich binnen weniger Jahre ein “Sonnenstaat”! Denn: “Alle Wärme kommt vom Menschen. Der Rest kommt von der Sonne.”

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Lasst uns Bürger abstimmen!

Sogar die Resolution zur nuklearen Sicherheit Europas wurde jetzt im EU-Parlament mehrheitlich abgeschmettert. Womit sich die "hohe" Politik auch in dieser wichtigen Frage als handlungsunfähig erwiesen hat.

Denn auch die Finanz- und Schuldenkrise hat sie ja noch in keiner Weise gemeistert. Alles, was bisher geschah, nützt weder den in die Rezession getriebenen Pleitestaaten, noch den geschröpften Steuerzahlern der “Noch-nicht-Pleitestaaten”.

Und bei der Gentechnik in der Landwirtschaft ist die Politik ebenfalls handlungsunfähig: Denn die EU-Kommission will, dass jedes Land selbst über den Anbau von genmanipuliertem Saatgut entscheiden soll, die EU-Staatschefs sind sich wie fast immer uneinig und der EuGH bastelt gerade an der Aufhebung sämtlicher nationalen Anbauverbote.

Lasst doch uns Bürger darüber abstimmen, ob wir Atomkraftwerke und Gentechnik haben wollen oder nicht. Und auch gleich über die längst fällige Finanztransaktionssteuer, denn weitere “Schröpfpakete” zur angeblichen Euro-Rettung könnt ihr euch abschminken.

Kary Nowak

 

PostHeaderIcon Schlimmer als Tschernobyl

“Fukushima ist schlimmer als Tschernobyl!” war die Titelschlagzeile der “Krone” am Mittwoch. Denn Experten haben den Schweregrad der Atomkatastrophe in Japan nun endlich von Stufe 5 auf 7 erhöht, der gleichen Stufe wie Tschernobyl.

Noch viel schlimmer aber ist die Dummheit mancher Politiker. Denn dass Regierungssprecher Yukio Edano noch am selben Tag vor der Presse demonstrativ verstrahltes Obst und Gemüse verspeiste, ist dümmer als die Polizei erlaubt! Die schrecklichen Missbildungen im Raum Tschernobyl stammen nämlich zu 75 % von verseuchten Lebensmitteln.

Dümmer als die Polizei erlaubt sind offenbar auch unsere EU-Politiker. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass Schokoriegel, die Lecithin aus genmanipuliertem Soja enthalten, nicht kennzeichnungspflichtig sind? Das ist doch Konsumententäuschung pur! Wann bekommen wir endlich das schon lange versprochene staatliche Gütezeichen “gentechnikfrei”?

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Alle Grenzwerte sind Schwindel

Die EU-Bonzen erhöhten  kürzlich in aller Stille die Verstrahlungsgrenzwerte für Nahrungsmittel aus Japan um das bis zu 20-fache, um sie nach massiven Protesten anschließend gleich wieder zu senken. Die vertrottelte Begründung: Die Versorgungssicherheit der EU wäre sonst gefährdet gewesen. Die Fakten: Der Anteil japanische Nahrungsmittel in der EU beträgt 0,05 Prozent.

 

Im Grunde sind aber alle Grenzwerte Schwindel. So hat die EU z. B. bei der Einführung von Gentechnik-Pflanzen den Grenzwert für das Zellgift Glyphosat gleich um das 200-fache (!!) erhöht und die Grenzwerte für Pestizidrückstände in Lebensmitteln um das bis zu 1.000-fache!

 

Mit Gesundheitsschutz hat das nichts mehr zu tun. Es geht nur mehr ums Geschäft einiger Weniger zu Lasten der Allgemeinheit. Wir Konsumenten können uns dagegen nur wehren, indem wir unsere Lebensmittel primär aus Österreich beziehen. Idealerweise biologisch gewachsen oder zumindest gentechnikfrei.

 

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Die EU ist ein Riesen-Saustall

Unglaublich aber wahr: Dem geschassten Hobby-Lobbyist Ernst Strasser folgt der Profi-Lobbyist Hubert Pirker ins EU-Parlament nach! Er zieht einfach über sein schwarzes Wolfsfell, das im die Atomlobby vererbt hat, einen weißen Schafspelz, und schon ist alles in Butter.

 

An die 15.000 Lobbyisten belagern Tag und Nacht die EU-Bürokraten und “motivieren” sie mit Zuckerbrot und Peitsche, primär für die Großbanken und Konzerne zu arbeiten und nicht für uns Bürger. Wie erfolgreich sie dabei sind, können wir “an ihren Früchten erkennen”:   

 

Jede Menge Schrott-AKW aber keine ernstzunehmenden Sicherheitsbestimmungen; jede Menge (als Euro-Rettung getarnte) Bankenrettungspakete aber noch immer keine Spekulationssteuer; jede Menge Zulassungen von gentechnisch veränderten Organismen aber noch immer keine Kennzeichnungspflicht. 

 

Natürlich gibt es auch in den nationalen Parlamenten Lobbyisten, wie z. B. die Agrarfunktionäre, die schon seit einem Jahr das von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Gesundheitsminister Alois Stöger ausgearbeitete Gütezeichengesetz blockieren. 

 

Weil hier aber nur mehr 20 % der Gesetze beschlossen werden und in der EU 80 %, konzentrieren sich die Banken und Konzerne immer mehr auf die EU-Institutionen. Denn je größer der Saustall, desto mehr Schweine haben darin Platz.

 

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs