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Wie gefällt Ihnen das: In Ihrem Wohnzimmer wird eine Überwachungskamera eingebaut, die auch noch den Elektrosmog drastisch erhöht? In ähnlicher Weise soll dies nun in ganz Österreich geschehen. Denn die bisherigen Stromzähler sollen durch Spionage-Stromzähler,  sogenannte SmartMeter ersetzt werden, die den Elektrosmog im Wohnbereich signifikant erhöhen!

Bis vor kurzem konnte jeder Österreicher den Einbau eines SmartMeters ablehnen. Doch Wirtschaftsminister Harald Mahrer veranlasste an seinem letzten Amtstag (!) im Eildurchgang (!!) eine  Änderung der IME-Verordnung, die das bisherige Ablehnungsrecht der Bürger de facto beendete.

Bleibt diese Verordnung so bestehen, kann ein Smart Meter mit fernauslesbarer Datenschnittstelle nicht mehr abgelehnt werden, sondern nur mehr einzelne Funktionen, die aber jederzeit von der Ferne mit ein paar Klicks beim Netzbetreiber ein- und ausgeschaltet werden können. Der drastisch erhöhte Elektrosmog und die Überwachung als Hauptprobleme der Zähler bleiben aber trotzdem bestehen.

Die Datenübertragung erfolgt entweder über Mobilfunk oder über das Stromnetz (PLC-Powerline Communication). Neben der Überwachung bekommen wir also (je nach Übertragungsart) einen Funksender ins Haus, oder den zusätzlichen Elektrosmog der Datensignale, der dann auf allen Leitungen und Geräten im Haus liegt. Die österreichische Ärztekammer warnt daher in diesem Zusammenhang vor erhöhtem Krebsrisiko und vermehrtem Auftreten von so genannter Multisystemerkrankungen, welche auch Erschöpfungszustände, Lernprobleme, Depressionen usw. verursachen können.

Solche massiven Eingriffe in die Privatsphäre und die nachweisliche Schädigung der Gesundheit lehnen immer mehr Menschen vehement ab  und wollen sich daher solche Zähler nicht einbauen lassen. Jeder Mensch muss die Wahlfreiheit und das Selbstbestimmungsrecht haben, was in seinem eigenen Heim eingebaut wird. Nur ein gesundheitlich unbedenklicher Stromzähler ohne Datenfernanbindung ist akzeptabel!

Die von der E-Wirtschaft vorgebrachten Argumente, dass mit diesen Zählern Strom gespart werden kann und dass der Fernzugriff auf die Zähler für das Stromnetz der Zukunft nötig ist, ist kaum haltbar. Denn die Möglichkeit, Stromfresser mit dem SmartMeter zu erkennen, ist eine sehr theoretische. Außerdem sind kleine Haushalte für die Netzstabilität völlig uninteressant, denn vorgelagerte Trafostationen und größere Verbraucher sind auch jetzt schon aus der Ferne abfragbar.

Der flächendeckende Ausbau der alles andere als smarten Stromzähler hat erst in wenigen Teilen Österreichs begonnen. Bedingt durch den Zwang und das Gefühl der Ohnmacht gegenüber einem bürgerfernen System werden aber immer mehr Menschen sehr aufgebracht und aktiv. Es bildet sich eine ständig wachsende Widerstandsbewegung von Menschen, Vereinen, Gruppen, Organisationen, Unternehmen, …,  die den Einbau dieser Zähler ablehnen. Nähere Informationen und auch einen sehr sehenswerter Film aus den USA, wo der Widerstand ebenfalls wächst, finden Sie unter www.stop-smartmeter.at

Das Recht auf Selbstbestimmung im eigenen Heim sollte in Österreich eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – vor allem, wenn es um die Erhaltung unserer Gesundheit und unserer Privatsphäre geht!