Am 13. September 2017 machte die Freiheitliche Partei Österreichs es zu Koalitionsbedingung, dass die neue Bundesregierung Volksabstimmungen nach dem Vorbild der Schweiz einführt (Ing. Norbert Hofer morgens im Radio NÖ) und hält sich bisher auch daran!

Am 6. Juli 2017 veröffentlichte die "Kronen Zeitung" folgendes Kommentar:
Bürger an die Macht! Wieder mal hat Dr. Wallentin ein heißes Eisen angefasst, und zwar das heißeste aller heißen Eisen: die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild!

+ Denn ohne Volksabstimmungen hätten wir heute drei Atomkraftwerke in Österreich stehen und im Waldviertel ein Endlager für den radioaktiven Müll!

+ Mit Volksabstimmungen hätten wir schon lange keine Gentechnik mehr im Futter unserer Nutztiere und auch keine hochgiftigen Spritzmittel wie Glyphosat auf unseren Feldern!

+ Mit Volksabstimmungen hätten wir uns das milliardenschwere Eurofighter-Debakel erspart und auch die zig Milliarden verschlingenden Tunnelgräber. Stattdessen hätten wir eine florierende Wirtschaft sowie ein Bildungs- und Sozialwesen, um das uns ganz Europa beneidet!

Sebastian Kurz wurde seinerzeit von Ex-Vizekanzler Michael Spindelegger beauftragt, den VP-Granden die direkte Demokratie schmackhaft zu machen, was gründlich in die Hose gegangen ist. Auch Politiker anderer Parteien haben uns schon mit diversen Wortspenden dazu beglückt.

Im Herbst werden wir erfahren, wer von den Politikern es mit der direkten Demokratie wirklich ernst meint und wer nicht. Ich jedenfalls wähle diesmal nur eine Partei, die in Österreich die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild einführen will und dies auch zur Koalitionsbedingung macht. Bürger an die Macht!

Karl Walter Nowak,Wien
erschienen am Do, 6.7.2017

Im „Freien Wort“ der Kronen Zeitung