„Es fehlt an Geld? Nun gut, dann machen wir’s eben!“ frei nach Faust II, Johann W. Goethe 

Neues Geld kann von JEDEM gemacht werden, der sich zu einer entsprechenden Gegenleistung verpflichtet: Von jeder Landesregierung, jeder Gemeinde, jeder gemeinnützigen Organisation und jedem Unternehmen – und natürlich auch von dir und mir! Der „Wiener Zeitschilling" ist der erste Schritt auf diesem neuen Weg!  

Der freie Wiener Zeitschilling (Z) ist kein neues gesetzliches Zahlungsmittel, sondern basiert rein auf dem Vertrauen seiner Nutzer zueinander. Deshalb werden die Schillingscheine auch nicht fertig gedruckt, sondern ähnlich wie ein Wechsel ausgestellt und dann mit Name, Datum und Unterschrift auf der Rückseite von Inhaber zu Inhaber persönlich übergeben.

Im Wiener Rathauskeller kann noch nicht mit Schilling bezahlt werden. Das wird erst sein, nachdem weiter oben im Rathaus die überragende Bedeutung des „Wiener Zeitschillings“ erkannt wird. Denn mit einer eigenen legalen Regionalwährung wäre Wien mit einem Schlag eine Reihe von anders kaum noch lösbaren Problemen los!

Der freie Wiener Zeitschilling entspricht dem Wert von 1/10 Stunde (6 min.) leichter, nicht gewerblicher Nachbar­schafts­hilfe oder 1 € (per 09.09.09) und basiert auf dem weltweit gültigen Wechselgesetz. Vorbild für den freien Wiener Zeitschilling ist das japanische Wat-System, die erfolgreichste Zeitwährung der Welt. 

Nehmen wir an, du willst ins Kino gehen und bittest deine Nachbarin, während dieser Zeit bei deinem kleinen Sohn zu bleiben. Nach zwei Stunden kommst du zurück und gibst ihr dafür 20 Schilling. Die 20 Schilling entstehen durch deine Unterschrift auf den Z-Formular (Abb.), womit du dich verpflichtest, bei dessen Vorlage ebenfalls eine Leistung im Wert von 20 Schilling zu erbringen.

Deine Nachbarin gibt die 20 Schilling an ihren Sohn weiter, der ihr dafür eine Kiste Äpfel aus seinem Garten gibt. Er wieder braucht jemanden, der seiner Tochter beim Englisch Lernen hilft. Weil du das gut kannst und er das weiß, landen die 20 Schilling nun schon wieder bei dir.   

In der Praxis wird es aber viel länger dauern, bis dieser Geldschein wieder zu dir kommt. Denn je mehr Unterschriften auf der Z-Scheinrückseite drauf sind, desto mehr Menschen werden ihn annehmen.

Die Einzigartigkeit des freien Wiener Zeitschillings beruht auf drei Säulen: Erstens, dass er von jedem erschaf­fen werden kann. Zweitens, dass er keine übergeordnete Verwaltungsstelle braucht und drittens, dass er 100 % legal ist. Einfach das Z-Formular ausdrucken, kopieren und ausfüllen – das ist alles!

Der Unterschied zwischen Zinsgeld und Zeitschilling ist aber so groß wie jener zwischen einer warmen Zwangsjacke und einem luftigen Bikini. Die Jacke gleich ganz auszuziehen werden wir nach 500 Jahren Gewöhnung nicht schaffen.

Doch niemand zwingt uns, dass wir uns dem Zinsgeld mit Haut und Haar ausliefern und bei jedem Einkauf (ohne jegliche Gegenleistung!) unglaubliche 40 % an die "Obrigkeit" abliefern! Niemand - außer das Brett vorm Hirn oder unsere Bequemlichkeit - zwingt uns, dem Zinsgeld seine Monopolstellung zu lassen!

Jedes Zweitgeld ist ein Gewinn! Zuerst wird der Zeitschilling primär zum Austausch nicht gewerblicher Nachbar­schafts­hilfe verwendet werden. Das können sowohl Dienstleistungen als auch gebrauchte oder selbst gemachte Produkte sein.

Beispiele: Private Hilfe beim Erlernen einer neuen Fähigkeit, bei der Haus- und Garten­arbeit, beim Einkaufen oder Transport, "Zuhörstunden", "Streicheleinheiten", kleine Reparaturen, Mehlspeisen, Marmeladen, Kompotte und Kunst­hand­­­werk bis hin zu Kost und Quartier. Der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt!   

Am besten füllst du zuerst deine Einkaufs- und Angebotsliste aus. Denn erst dann weißt du, was du gerade brauchst und was du dafür geben kannst und willst.

Sollte es schon dazu kommen, dass auch ein Gewerbetreibender ganz oder anteilsmäßig Schilling annimmt, ist er verpflichtet, den Schillingumsatz wie jede andere Betriebseinnahme zu behandeln.  

Und wenn der Aussteller den Schein nicht einlöst? Dann gibst du ihn jener Person zurück, von der du ihn bekommen hast und verlangst eine andere „Bezahlung“.  

Sobald es Zeitkonten gibt, können die Kontoinhaber ihre Schillingscheine auch gutschreiben lassen, sofern auch der Z-Scheinaussteller (bei dem der Betrag abgebucht wird) ein Zeitkonto besitzt. Angebot und Nachfrage der Zeitgeldnutzer – und auch deren Bonität – sind dann für alle jederzeit sichtbar.   

Natürlich können auch andere Regionen den freien Zeitschilling einführen. Auf Wunsch helfen die BIONIERE gerne dabei.  

 

Doch vorerst geht es primär darum, dass wir den freien Wiener Zeitschilling so oft wie möglich selber verwenden und damit seine Verbreitung Tag für Tag aktiv vorantreiben. Und das geht so: 

1)    Ein Schilling-Projekt starten 

Die einfachste Form, den Zeitschilling in Umlauf zu bringen, ist die gemeinsame Renovierung eines Raumes, einer Wohnung, eines Innenhofes, etc. Die Gemeinschaft beschließt, was getan werden soll und was es kosten darf. Jene, die es dann tun, bekommen von den anderen die vereinbarten Schillingbeträge.  

Schillingscheine downloaden, ausdrucken, kopieren und schneiden oder gegen beliebige Spende fertige Scheine anfordern und wie oben beschrieben verwenden.

2)    Zur Schilling-Jause einladen 

Zuerst die Einkaufs- und Angebotsliste downloaden und aufüllen. Danach vier bis sechs der Personen zu einer Schilling-Jause einladen. Am besten gar nicht erst sagen, worum es genau geht, sondern einfach nur: „Lass dich überraschen!“     

Bis auf weiteres bieten die BIONIERE dafür ein eigenes Service an. Wir bringen das Know-how mit, jede Menge Schilling­scheine und unsere Begeisterung für das neue, freie Zahlungsmittel – zum Einführungspreis von 30 Wiener Zeitschilling oder 30 Euro pro Jause, gültig bis 31.12.11. Terminvereinbarung bei Tel. 0699 1303 3030 (Edeltraud & Kary Nowak)  

3)    Zeit schenken 

Zeitgedeckte Schillingscheine zu 5, 10, 20, 50 Z oder einem beliebigen Betrag sind originelle Geschenke für jeden Anlass. Denn das kostbarste was wir Menschen zu verschenken haben, ist unsere Lebenszeit!

a)     Neutrale Schillingscheine anfordern oder selbst downloaden und herstellen 

b)     Ausgestellte Schillingscheine kaufen und die Arbeit den BIONIEREN überlassen   

                              Die Wege des Geldes sind deren drei:

                              Genießen, Verschenken und Verlieren.

                              Der nicht genießt und nicht verschenkt,

                                      Würdig ist, es zu verlieren.

Kurzpräsentation "Reichtum - Wohlstand - Neues Geld" >> HIER  

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