"Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon vor morgen früh."  Henry Ford

Dass die Menschen schon demnächst verstehen, wie das Zinsgeld funktioniert, ist höchst unwahrscheinlich – und Revolutionen haben uns noch nie weiter gebracht. Bei weitem erfolgsversprechender ist es daher, den seit Milliarden von Jahren bewährten Weg der Natur zu gehen und neben dem Zinsgeld noch andere, bessere Währungen ins Leben zu rufen. Denn dann liegen Armut und Reichtum allein in unserer Hand.

„Lernen's Geschichte!“ war einer der berühmtesten Sager des legendären Kanzlers Bruno Kreisky. Was einem der letzen, echten Sozialdemokraten wichtig war, sollte auch uns wichtig sein. Denn die Geschichte lehrt uns, dass es schon einmal besser war als heute – viel besser:

Handwerker waren so gut bezahlt, dass sie pro Woche nur 4 Tage zu je 5 – 6 h arbeiteten („Blauer Montag“). Bürger und Bauern trugen prachtvolle Kleider und bekamen ihre Speisen in fast allen Gasthäusern des Landes auf silbernen Tellern serviert. Selbst ungelernte Tagelöhner verdienten umgerechnet rund 1.000 Euro im Monat. Nach einer Studie der Harvard Universität zählt die zinsgeldfreie Gotik (1150 – 1450) mit ihrer bunten Vielfalt an regionalen Zweit- und Drittwährungen „zu den glücklichsten Zeiten der Menschheit“.

Doch auch die Gegenwart bietet uns eine Reihe erfolgreicher Vorbilder: Regionalwährungen mit erlaubten „Schutzzöllen“ wie den Chiemgauer, Barter-Ringe, in denen sich Unternehmer gegenseitig zinsfreie Kredite gewähren wie die Schweizer WIR-Bank, jede Menge Tauschkreise und andere Zeitgeldsysteme wie die Ithaca Hours in den USA, das weltgrößte Zeitspar- und Pflegemodell Fureai Kippu, die in ganz Japan verbreiteten, wechsel­ähnli­chen Wat-Systeme und die noch ganz junge Zeitbank München.

Neues Geld kann von jedem erschaffen werden, Zinsgeld nur von wenigen Privilegierten. Zinsgeld begründet sich auf gesetzlichen Annahmezwang, Neues Geld auf das Vertrauen seiner Nutzer zueinander. Zinsgeld geht primär dorthin, wo der höchste Profit winkt: zu den Spekulanten, Chemie- und Rüstungskonzernen und zu den „Sklaventreibern“ der dritten und vierten Welt. Neues Geld bleibt in der Region und fördert dort solidarische Gesell­schafts­strukturen und umweltfreundliche Wirtschafts­kreisläufe mit neuen, sicheren Arbeitsplätzen.

Wirtschaft und Arbeitsplätze profitieren am meisten von einer energiegedeckten Währung, mit deren Hilfe eine Region energieautark gemacht werden kann. Sozialsysteme und Umwelt profitieren am meisten von einer Zeitwährung, denn Zeit ist die einzige „Währung“, die alle Menschen in gleichem Maß besitzen. Immer mehr Regional­politiker werden draufkommen, dass sie beide dringend brauchen.

Denn je mehr Volksvermögen durch  Ausverkauf  und  Cross-Border-Leasing verloren gehen und die  Verschuldung des Staates zu­nimmt, desto not-wendiger werden zinsfreie, regionale Parallelwährungen! 

 

Und: Der Euro hat keinerlei Wertdeckung! Wenn der Staat die nächste Währungsreform beschließt - und das wird er,  sind die Ersparnisse von einem Tag auf den andern weniger wert. Neues Geld hingegen ist durch die Leistungen seiner Nutzer voll gedeckt und bleibt daher zur Gänze erhalten! Neues Geld sichert Wohlstand, Freiheit und Frieden. Doch es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Wer das Zinsgeld verstehen und das Neue Geld kennen lernen möchte, liest am besten das Buch „Neues Geld – Neue Welt“ von Tobias Plettenbacher. Es kann im BIONIERE Shop bestellt oder bei www.neuesgeld.com herunter geladen werden.