Armut ist kein Schicksal. Armut und Reichtum werden gemacht. Hauptsächlich durch uns selber und durch das Zinsgeld (€, $, Yen,  Franken, Krone, Pfund, etc.). Armut wird primär durch ständige Angst davor und/oder durch dauerhaften Mangel an Wertschätzung gegenüber anderen und uns selber erschaffen – bis dieser Mangel im Kopf auch im Außen Gestalt annimmt. Das Zinsgeld besorgt dann den Rest. Alles zu diesem Thema im Buch "Neues Geld - Neue Welt"

 

Zur Grafik Nr. 059 von Helmut CreutzDas Zinsgeld wird von einigen, wenigen Privilegierten erschaffen und mit Zinseszins an den Rest der Welt verliehen. Weil im Preis von jedem Produkt und jeder Dienstleistung rund 40% Zinseszinsen stecken (bei der Miete sind es bis zu 80%), macht das Zinsgeld die reichsten 10% der Bevölkerung immer reicher und 8 von 10 Familien immer ärmer! Gleichzeitig zwingt es uns zu immer mehr Wachstum und Profitmaximierung – und damit zur Zerstörung unserer Sozialsysteme, unserer Lebensqualität und letztendlich aller Lebensräume des gesamten Planeten!

„Jetzt endlich habe ich erkannt, dass der Zins die einzige wahre und wirkliche Ursache dafür ist, dass die Welt dem Wahnsinn des ewigen Wachstums verfallen ist.Konrad Lorenz, Nobelpreisträger

Diese Grafik zeigt die beschleunigte Umverteilung des Volkseinkommens seit dem EU-Beitritt von den ArbeitnehmerInnen und Sozialkassen zu den Reichen: Die Lohnquote sank seidem von 62 auf 55 %. Fast 100 Milliarden Euro wurden von unten nach oben umverteilt! Mehr dazu bei der Werkstatt Frieden & Solidarität

Zur Grafik Nr. 046 von Helmut CreutzBedingt durch den Zinseszins fließt es ständig von den Armen zu den Reichen und vermehrt sich (genau wie die Schulden) mit der Zeit immer schneller und schneller. Deshalb kommt es ca. alle 60 Jahre zuerst zu einer verstärkten Inflation (2008) und schließlich zu einer Währungsreform, bei der die Staaten ihre Schulden entweder drastisch reduzieren (1947 auf 1/3) oder ganz los werden (1923) – so wie die Sparer ihre Sparguthaben.